Perlen der Schachkunst (II)

14. November 2010

Gölz (2086) – FM R. Müller (2275), Worms (op), 31.10.2010
Stellung nach 39…Dxc4

Nach dem offensichtlichen 40. e6+ verlor Reinhold, der knapp zwanzig Züge lang versuchte, Kapital aus seinem Materialvorteil zu schlagen, die Geduld und opferte die Dame: 40… Dxc3? 41. bxc3?  Lxd8 42. exf7 Kxf7. Er sollte Recht behalten und gewann das Endspiel souverän.

Erst später in der Analyse wurde eine wunderbare Variante entdeckt: Nach dem schönen stillen 41. e7!! (Tal würde Applaus spenden!) hat Schwarz weder ein sinnvolles Schach noch eine vernünftige Methode, die Bauernumwandlung zu stoppen. Besonders hübsch scheitert das geplante 41… Df6 (42. e8D? Lxd8 -+) an der Schlusspointe 42. e8S+!! – und nun ist es Schwarz, der nach 42… Kh6 43. Sxf6 Lxd8 um das Remis kämpfen muss. Hin und wieder gelingt die Inkarnation der Seele des Schachspiels!


Klarstellung (I)

5. Oktober 2010

“Stuttgart 21″ ist nicht die angestrebte Punktzahl des VfB am Saisonende.


Intranational

26. August 2010

“Heil Bronn!” – “Braun, schweig!”


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